Bleiben oder Gehen: So sehen Besucher Ihre Website (Infografik)

//Bleiben oder Gehen: So sehen Besucher Ihre Website (Infografik)

Wie nehmen Besucher Ihre Website wahr? Wann gehen und wann bleiben sie? Und wie beeinflusst Ihre Website Ihre Glaubwürdigkeit?

Antworten auf diese Fragen liefert Ihnen diese Infografik von Crucial, die ich bei Red Website Design gefunden habe. Thematisch ergänzt sie perfekt den ersten Teil „So wenig wird wirklich gelesen“ meiner Artikelserie „Lesen im Web“. Star der Serie ist zwar der Webtext, er allein kann aber ohne benutzerfreundliches Webdesign niemanden überzeugen.

Einprägsam ist in diesem Zusammenhang ein Zitat, das ich neulich in einem Blogartikel von Dimitri Weimer las:

„Content ist King, und Design ist die Queen; der King mag das Sagen haben, aber ohne die Queen wäre er hoffnungslos verloren.“

Ich finde diesen Spruch großartig! Dame und König sind auch im Schach entscheidende Figuren. Setzen Sie sie bei der Kundengewinnung im Internet weise ein!

Die Macht des Webdesigns – die Hauptaussagen in Kürze

  • 75 % der Besucher leiten die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens von dessen Webdesign ab.
  • In weniger als einem Lidschlag entscheidet der Besucher, ob ihm das Webdesign zusagt oder nicht.
  • 94 % der ersten Eindrücke sind designbezogen.
  • 67 % buchen oder kaufen eher über eine mobile Internetseite.
  • 48 % der Besucher, die eine Unternehmens-Website mit einem mobilen Endgerät besuchten und dabei schlechte Erfahrungen machten, dachten, dass sich das Unternehmen nicht um sein Geschäft kümmert.
Bleiben oder Wegklicken:  Wie User anhand des Webdesigns entscheiden, ob sie bleiben oder gehen.

Der Einfluss des Webdesigns bei der Entscheidung: bleiben oder wegklicken?

Nachgefragt

Lesen Sie einen Webtext, auch wenn Ihnen das Webdesign ein Dorn im Auge ist? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

2017-05-22T16:25:05+00:00 Freitag, 30 Januar 2015|Usability|7 Kommentare

Über die Autorin:

Janett Reimann
Ich bin Dienstleisterin rund um Wort und Text. Ausgerüstet mit einem Sinn für Sorgfalt, einem Auge fürs Detail und einer Portion Kreativität korrigiere, lektoriere, optimiere und schreibe ich Texte für Web und Print. In meinem Blog zeige ich Ihnen, wie Sie verständlicher schreiben, Texte leserfreundlich aufbereiten und auf welche beliebten Rechtschreib- und Grammatikfehler Sie achten müssen.

7 Comments

  1. Claudia Dieterle 02/02/2015 um 16:38 Uhr – Antworten

    Hallo Janett,
    das sind bei mir die Gründe, warum ich eine Website schnell wieder verlasse:
    – Zu viel Werbung
    – Zu lange Ladezeit
    – Schlecht lesbare Schrift
    – Zu bunt und überladen
    – Pop-up-Fenster, die ich nicht schließen kann oder immer wiederkommen
    – Unübersichtliche, nicht strukturierte lange Schlauchtexte.
    – Wenn der Inhalt nicht das ist, was ich erwartet habe.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Janett Reimann
      Janett Reimann 03/02/2015 um 12:49 Uhr – Antworten

      Hallo Claudia,

      bezüglich der Anrede bleibe ich erst mal beim sicheren „Sie“. Ich bin aber gerne für ein „Du“ offen. 🙂

      Danke sehr für Ihren Kommentar! Webdesign und Content sind wie Sonne und Mond: Sind beide nicht aufeinander abgestimmt, wird es chaotisch. Konsequenz fürs Web: Der User geht auf eine andere Seite. Dieser Zusammenhang wird durch Ihren Kommentar noch einmal schön deutlich.

      All die genannten Punkte stören mich übrigens auch. In letzter Zeit ärgern mich diese Newsletter-Pop-up-Fenster besonders. Die scheint es jetzt auf jeder zweiten Website zu geben. Ich habe mir vorgenommen, für meinen künftigen Newsletter auf ein solches Tool zu verzichten. Es stört wirklich beim Lesen.

      Beste Grüße
      Janett

  2. Claudia Dieterle 03/02/2015 um 12:57 Uhr – Antworten

    Hallo Janett,
    Du ist in Ordnung. Die Pop-up-Fenster für Newsletter oder Einladungen zu Webinaren an sich bin ich mittlerweile gewohnt, die Zeiteinstellung ist oft nur zu knapp eingestellt. Zuerst möchte ich ja lesen und nicht gleich überfallen werden. Ein erneutes Erscheinen des Pop-up-Fensters nach Schließung nach einer gewissen Zeit ist dann allerdings lästig. Eine Anzeige ist mehr als ausreichend.
    Viele Grüße
    Claudia

  3. Jutta Beyer 23/02/2015 um 10:38 Uhr – Antworten

    Hallo Janett,

    da stimme ich voll zu, auch in den Punkten von Claudia Dieterle.
    Und das Bestätigen mir Leser auch, wie z. B. in einem Kommentar zu einem Blogartikel auf meinem Blog:

    „Eine Sache will ich besondere herausheben:

    “Das Anmeldeformular (für den Newlsetter) findet ihr rechts in der Sidebar – ganz unscheinbar ohne schillernde Kästchen oder Pop-Up”

    ** DANKE DAFÜR! **
    Inzwischen bringen mich diese aufdringlichen Newsletter-PopUps fast zur Weißglut… Meist zu finden auf den Seiten dieser Glücksritter, die möglichst viele NL-Abonnenten gewinnen wollen, um darüber ihre E-Books anzupreisen (“So wirst Du endlich erfolgreich!”) wie sauer Bier… Grausam!“

    Ich verzichte auch auf Pop-Ups. Was sinnvoll sein könnte und ich mir auch auf meinem Blog vorstellen könnte, wäre für 1 – 2 Wochen ein Pop-Up einzusetzen im Rahmen einer bestimmten Aktion, wenn etwas besonders beworben wird. Als große Ausnahme 😉

    Liebe Grüße
    Jutta

    • Janett Reimann
      Janett Reimann 28/04/2015 um 17:46 Uhr – Antworten

      Jutta, ich teile deine Meinung zu diesen nervigen „LOS! Abonniere JETZT meinen NEWSLETTER“-Pop-ups! Ganz besonders grausig finde ich solche, wo das erlösende „X“ nicht wie gewohnt in der oberen rechten Ecke sitzt, sondern irgendwo anders. Will man sich des Pop-ups entledigen, ist man regelrecht gezwungen, sich genauer mit dem Pop-up zu befassen. Das finde ich ehrlich gesagt ziemlich link.

      Ich werde hier auch keine Pop-ups einsetzen. Allerhöchstens, wie du sagst, für eine begrenzte Zeit.

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar

      Janett

  4. Diana 18/06/2018 um 23:37 Uhr – Antworten

    Sehr interessanter Artikel! Werde jetzt den Blog noch weiter lesen, weil mir auch der Schreibstil so gut gefällt. Danke für die vielen nützlichen Infos!

    • Janett Reimann
      Janett Reimann 22/06/2018 um 14:21 Uhr – Antworten

      Vielen Dank für den erfreulichen Kommentar! Und die Erinnerung, dass ich den Blog mal wieder mit Leben füllen sollte. 🙂

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